© ADAGP, Paris 2010 - Foto José Da Cruz
David HARDY
Forget the 20th Century Misery,
Enjoy the 21st Century Misery
Vent d'est et d'ouest
Alle Versuche, die Welt und damit auch die Welt der Bilder entsprechend unserer Beobachtungen, Kenntnisse und Wünsche zu ordnen, sind der Methode nach absurd und vorläufig.
Sie müssen es sein, müssen Spurensuche, Torso von Möglichkeiten werden, damit sie auch weiterhin für alle Menschen, denen ästhetische Fragestellungen reizvoll erscheinen, offenbleiben, und für die Künstler Annäherungen – weil die Suche die „Sache“ selbst ist. Bilder sind „magisch“, sind Anziehungspunkte und als solche auch von den Menschen gemacht – Dinge zum Hinsehen. Die „Zusammenordnung“ dieser Dinge ist jedoch auch immer vom Zufall bestimmt. Es ist das Neue, das Andere, im besten Fall die Veränderung der Konstellationen, die den schon gerichteten Blick auf das Material verändert, erweitert. Diese Ordnung des Heterogenen ist das Spiel, die eigentliche Realität der Materie der Bilder – auch im Museum.
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