ARCHITEKTUR


Das Musée Würth steht neben dem Unternehmenssitz von Würth France in unmittelbarer Nachbarschaft zum Landschaftspark.

 

© Photo François Faton


Die Gegenüberstellung der beiden Gebäude ist die tragende Idee des im Architekturbüro von Jacques und Clément Vergély in Lyon entstandenen Projekts: die Transparenz des gläsernen Schiffes, des eigentlichen Unternehmenssitzes, bildet ein Gegenstück zu der undurchsichtigen Geometrie der Mauern aus Sichtbeton, von denen das Museum umschlossen wird.


Das Gebäude besteht aus drei Räume, für eine Gesamtausstellungsfläche von 800 m2: ein imposantes Hauptschiff im Erdgeschoss und zwei attraktive Ausstellungsflächen im oberen Stockwerk.

 

Der stilvolle Park, im Jahr 2000 mit dem Prix de l’Arbre d’Or ausgezeichnet, ist ein Werk Martine Rascles. Er ausbreitet auf fünf Hektar Land. Er wird aus der Nähe oder von Ferne auf vielfache Weise wahrgenommen. Auf Landschaftsebene inmitten der elsässischen Ebene bildet der Park ein Wäldchen umringt von Anbauflächen, einen Zufluchtsort für die Fauna.

 

© Photo Martine Rascle

Auf Parzellenebene reihen sich die einzelnen Flächen aneinander, vom Mineralischen zum Pflanzlichen, von der am meisten offen liegenden bis zur verstecktesten, von der hellsten bis zur schattigsten Partie.

Die verschiedensten Arten bilden einen dichten und abwechslungsreichen Garten, der den Vögeln Schutz und den Besuchern einen Ort der Erholung bietet. Ein « Wasserblitz » durchschneidet die Baumkronen, bündelt das Licht und gliedert das Gelände.