SAMMLUNG WÜRTH


Die in Künzelsau beheimatete Sammlung Würth wurde in den sechziger Jahren von Reinhold Würth initiiert. Es handelt sich um eine Sammlung des 20. und 21. Jahrhunderts, deren Bestand mittlerweile auf mehr als 12.000 Werke der Malerei, Grafik und Bildhauerei angewachsen ist.


Beginnend in der Moderne mit Werken des Spätimpressionismus und Expressionismus (Camille Pissarro, Alfred Sisley, Paul Baum, Heinrich von Zügel, Max Liebermann, Edvard Munch, Ernst Ludwig Kirchner, Gabriele Münter, Emil Nolde, Max Beckmann u.v.a.) folgt sie den Linien der Abstraktion mit bedeutenden Vertretern der Ecole de Paris (Serge Poliakoff, Alberto Magnelli, Augste Herbin, Aurélie Nemours, Sonia Delaunay-Terk, Victor Vasarely, Jean Dewasne, Jean Deyrolle, André Heurtaux, Franišek Kupka, Hans Hartung, Max Bill, Josef Albers, Henryk Stazewski, Robert Jacobsen u.v.a.).

 

© ADAGP, Paris 2010 - Foto José Da Cruz

David HARDY

Airline Suisse Marocain, 1999-2001

Gut vertreten sind zudem zeitgenössische figurative Positionen wie diejenigen von Markus Lüpertz, Georg Baselitz, Anselm Kiefer, Bernd Koberling, Rainer Fetting, Jörg Immendorf, Helmut Middendorf oder Dieter Hacker.


Schwerpunkte setzt die Sammlung mit diversen Einzelpositionen, so mit dem Werk von Alfred Hrdlicka, Christo & Jeanne-Claude, José de Guimarães und Robert Jacobsen.

 

Ungewöhnlich ist darüber hinaus die Konzentration auf die Bildhauerei mit wichtigen Werkkonvoluten von Alfred Hrdlicka, Jean Arp, Horst Antes, Max Bill, Anthony Caro, Eduardo Chillida, Bernhard Luginbühl, Lun Tuchnowski u.a.

Aufgrund vergangener Ausstellungsprojekte hat auch die zeitgenössische Kunst aus Mexiko, Österreich, Polen und Spanien ein besonderes Gewicht in der Sammlung erhalten.