REINHOLD WÜRTH


Reinhold Würth, Unternehmer und Kunstliebhaber


Anfang der 1950er-Jahre, nach dem Tode seines Vaters, übernimmt der junge Reinhold Würth im Alter von neunzehn Jahren die Leitung der elterlichen Schraubengroßhandlung in Künzelsau. Innerhalb weniger Jahrzehnte gelingt es ihm, aus der regionalen Firma ein internationales Handelsunternehmen zu entwickeln.

Heute hat die in mehr als 84 Ländern ansässige Würth-Gruppe mit 58 000 Mitarbeitern ein beispielhaftes Wachstum zu verzeichnen.


Reinhold Würth hat sich in seiner beruflichen Laufbahn intensiv mit psychologischen Themen wie Mitarbeitermotivation, Führungskultur und Fragen der Berufsethik beschäftigt und sich auch im kulturellen Bereich vielfältig engagiert.


Mit dem Kauf eines Aquarells von Emil Nolde in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts begann seine Leidenschaft für das Sammeln von Kunst. Inzwischen hat er eine bedeutende Kunstsammlung von rund 12.000 Werken zusammengetragen, die in den von ihm initiierten Museen (Museum Würth, Kunsthalle Würth, Johanniterhalle und Hirschwirtscheuer) sowohl den Mitarbeitern des Unternehmens als auch der interessierten Öffentlichkeit zugänglich ist


 

Rudolf Hausner

Der Kaufmann Reinhold Würth, 1987

Inv. 1046

© Foto: Kathleen Mengede-Klüss