ZOOM. Gesichter und Werke aus der Sammlung Würth

Das Musée Würth zeigt die Ausstellung ZOOM. Gesichter und Werke aus der Sammlung Würth vom 25. Januar 2026 bis zum 10. Januar 2027.

Der Eintritt ist für alle kostenlos.

Öffnungszeiten:

  • Dienstag bis Samstag: 10.00–17.00 Uhr
  • Sonntag: 10.00–18.00 Uhr

Das Musée Würth in Erstein zeigt häufig Werke berühmter Künstlerinnen und Künstler, etwa von Jean Arp oder Georg Baselitz, doch ihre Gesichter sind der Öffentlichkeit weitestgehend unbekannt. ZOOM. Gesichter und Werke aus der Sammlung Würth vereint mehr als hundert Fotografien großer Persönlichkeiten der europäischen und amerikanischen Kunstszene des 20. Jahrhunderts – darunter Pablo Picasso, Alexander Calder, Andy Warhol oder David Hockney – und präsentiert sie neben ihren Werken. Die Ausstellung lädt dazu ein, sie als Kunstschaffende und Modell neu zu entdecken.

Im Verlauf der Ausstellung wird dieses Konzept noch weitergeführt. Bedeutende Fotografinnen und Fotografen wie Henri Cartier-Bresson, Sabine Weiss, Lee Miller und Arnold Newman haben es verstanden, den Blick und die Energie ihrer Künstlerkolleginnen und -kollegen in Porträts einzufangen, die auch ihre eigene Sensibilität offenbaren. Die Ausstellung lädt dazu ein, an einem Dialog zwischen Kunstschaffenden und Fotografen teilzuhaben, der mitunter auch in der intimen Atmosphäre des Ateliers fotografisch eingefangen wurde.

ZOOM. Gesichter und Werke aus der Sammlung Würth veranschaulicht, wie sich die künstlerische Fotografie, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch in den Anfängen steckte, nach und nach als eigenständige Kunstform etablierte: Der fotografische Prozess – von der Aufnahme bis zur Entwicklung des Films – bietet ganz eigene technische Besonderheiten, das Ergebnis geht aber weit darüber hinaus und wird zu einer ausdrucksstarken künstlerischen Geste.

Die hier versammelten fotografischen Porträts stammen aus der Sammlung von Angelika Platen. Sie ist selbst Fotografin und zählt seit den 1960er-Jahren zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen Porträtfotografie. Gleichzeitig wurde ihre Arbeit inspiriert durch ihre Tätigkeit als Sammlerin, die es ihr ermöglichte, sich immer wieder mit den Grundlagen ihrer eigenen Kunst auseinanderzusetzen.