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10 €

Maria Kustas

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11 November 2018 11 h 00 - 12 h 00

Preisträgerin Piano Campus

Instrumentalkonzert - Die Entfaltung eines Talents !

Programm :

JEAN-SÉBASTIEN BACH (1685-1750)
Toccata en sol majeur BWV 916

ROBERT SCHUMANN (1810-1856)
Allegro opus 8

FRANZ LISZT (1811-1886)
Années de pèlerinage, S. 163
– Les jeux d’eaux à la Villa d‘Este

ISAAC ALBÉNIZ (1860-1909)
Iberia, suite pour piano
– El Corpus (Christi) en Sevilla
– El Albaicín

ALBERTO GINASTERA (1916-1983)
Tres Danzas Argentinas opus 2

Biographische Angabe

Maria Kustas wurde im Jahr 2007 eingeladen, mit dem Moskauer Kammerorchester „die Jahreszeiten“ zu spielen. Sie schloss ihr Musikstudium im Jahr 2013 am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium ab und setzte es im Londoner Royal College of Music fort, wo sie von Dmitri Alexeev unterrichtet wurde. Als Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter Piano Campus im Jahr 2018, die Delia Steinberg international piano competition und die Tunbridge Wells international competition, hatte Maria Kustas die Gelegenheit, in zahlreichen europäischen Städten und bei Festspielen aufzutreten (Festival international Paris ville de lumière, das Mayfield-Festival und das Festival Saint-Savin in Frankreich). Im März 2014 nahm Maria im Rahmen des Projekts EMCY an einer Konzerttournee in Luxemburg und Deutschland teil. Im Februar 2017 erhielt sie ein Stipendium der Yamaha Music Foundation.

Einige Anmerkungen zum Programm

Und der junge Bach behauptete sich in den Jahren 1705-1710 als Meister der Tastatur. Sieben Toccatas wurden im Laufe seines Aufenthalts in Weimar komponiert. Er schrieb sie in Dreiergruppen, mit Ausnahme jener Toccata g-Dur BWV 916, welche aus dem Jahr 1710 stammt. Sie unterscheidet sich von den vorherigen sowohl aufgrund ihrer dreisätzigen Gliederung (Presto, Adagio und Fuge) als auch durch ihren optimistischen, der Sonne Italiens entschieden zugewandten Charakter.

Sie werden den Geist nur verstehen, sollten Sie Meister der Form geworden sein, schrieb Schumann in seinen Ratschlägen für junge Musiker. Bei dieser Form handelt es sich um die Sonatenform. Und Schumann sollte die Sonate und das Klavierstück in seinem Werk stets abwechselnd verwenden. Im Alter von 21 Jahren, also im Jahr 1831, zog er die Komposition einer riesigen Sonate h-Moll in Betracht, von der nur dieses Allegro h-Moll opus 8 weiterbestehen sollte. Der junge Komponist schmiedet in ihr seinen üppigen pianistischen Stil. Dem selten gespielten Allegro opus 8 mangelt es weder an Eleganz noch an Ehrgeiz oder Leidenschaft.

Franz Liszt, der im Jahr 1865 die niederen Weihen empfangen hatte, komponierte im Jahr 1877 in der Villa d’Este in Tivoli bei Rom das berühmteste der sieben Stücke des dritten Jahres der Années de Pèlerinage. Das vierte, Les Jeux d’eaux de la Villa d’Este, ist ein impressionistisches Meisterwerk, welches seiner Zeit voraus war und von Debussy und Ravel, unbewusst oder nicht, nachgeahmt wurde.

Isaac Albéniz‘ großes Werk sollte die von 1905 bis 1908 komponierte Sammlung aus vier Bänden mit jeweils drei Stücken unter dem Titel Iberia werden. Diese zwölf neuen Impressionen, so der Untertitel des Werks, verströmen eine gewitzte, neu erfundene und dennoch durchweg unverfälschte Folklore. Debussy wies nachdrücklich darauf hin, Albéniz habe die einheimischen Melodien und Rhythmen derart verinnerlicht, dass sie in seine Musik übergingen, ohne die geringste Spur einer Grenze zu hinterlassen.

Als Alberto Ginastera die drei Danzas argentinas opus 2 komponierte, war er erst 21 Jahre alt und noch Student am Konservatorium in Buenos Aires. Sie offenbaren die Merkmale des Komponisten mit ihrer Offenheit, ihrer mangelnden Höflichkeit, ihrer Art, den Zuhörer anzufahren, ihm ihre zerquetschten Noten um die Ohren zu schmettern, ihm mit Wiederholungen, Rhythmen und Motiven zuzusetzen. Stücke, die sich ihrer so sicher sind und sich dieser Schroffheit bedienen, um zu bezaubern und gar aufzureizen. (Guy Sacre).

Ihr Tag im Museum !

  • Angebot 2 Tageskonzert: 28 €
    Récital Maria Kustas – Preisträgerin Piano Campus (11 Uhr)
    Récital Alexandre Kantorow (15 Uhr)
  • Brunch vom Café des Arts (Von 12 Uhr bis 13.30 Uhr) Nur auf online Reservierung: 18 €
  • Konzert Kammermusik Charlotte Juillard, Jonas Vitaud und Sébastien van Kuijk (17 Uhr)